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Lutherkekse gehen immer
Eingestellt am: 22.09.2009

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Die Entdeckung

Martin übersetzt die Bibel
Martin übersetzt die Bibel

Im Kloster widmete Martin Luther sein Leben Gott. Sein Tagesablauf richtete sich nach den strengen Regeln der Mönche. Dreimal am Tag betete Martin mit den anderen Mönchen. Martins Neugier auf Gott war nicht zu bremsen. Mit großem Eifer studierte er Theologie. Er kannte die Bibel bald auswendig. 1512 wurde er Theologieprofessor an der Wittenberger Universität. Da machte er eine super Entdeckung, sein „Turmerlebnis“. In seinem Studierzimmer, im Turm des Schwarzen Klosters zu Wittenberg, zerbrach sich Martin Tag und Nacht den Kopf darüber, wie er vor Gott bestehen könnte. Er hatte Angst, mit seinem Leben Gott nicht genug tun zu können. Und er dachte, Gott würde ihn bestrafen, wenn er etwas falsch machen würde. „Was kann ich noch tun, damit ich Gott gefalle“, fragte er sich.

Da las er in der Bibel den Satz „Die Gerechtigkeit kommt aus dem Glauben“. Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Vor Gott muss man gar keine Bedingungen erfüllen. Gott liebt mich, wie ich bin. Er schenkt mir seine Liebe. Gott ist reine Gnade. Ich brauche einfach nur an ihn glauben. Jetzt hatte Martin keine Angst mehr, sondern freute sich einfach und war gut drauf.