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Lutherkekse gehen immer
Eingestellt am: 22.09.2009

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Die Gefangennahme


Martin wird gefangen genommen

Am 18. April 1521 musste Martin Luther seine Meinung vor dem „Reichstag zu Worms“ vertreten. Bei einem „Reichstag“ traf sich der Kaiser von Deutschland damals mit Fürsten und Bischöfen, um über die wichtigsten Fragen des Landes zu beraten. Die versammelten Mächtigen wollten von Martin wissen, was er über Gott dachte. Viele erwarteten, dass er seine provozierenden Thesen widerrief. Aber Martin bliebt standhaft und hielt an seiner Deutung der Bibel fest. Mutig und kühn sagte er: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir.“

Der Kaiser war sauer und erklärte Martin für „vogelfrei“: Jeder hätte Martin nun töten können, ohne dafür ins Gefängnis zu kommen. Als Martin vom Reichstag nach Hause reiste, passierte es. Der Weg dauerte damals mehrere Tage und führte durch dunkle Wälder. In einem Wald, es war der 04. Mai 1521 stoppten bewaffnete Reiter die Kutsche und zerrten Martin aus seinem Wagen. Er wurde entführt…. Aber nicht von seinen Gegnern, sondern von seinen Freunden. Unter den Fürsten des Reiches gab es nämliche einige, die mit Martin einer Meinung waren. Einer von ihnen, der Kurfürst von Sachsen, Friedrich der Weise, hatte den Befehl zur Entführung gegeben, um ihn in Sicherheit zu bringen.